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17.11.2021 - DAN-Vergabe in TSV-Karateakademie mit hoher Symbolkraft

3. DAN für Robert Macher und Dr. Christopher Ströhlein

Schwarzenbruck – Ein schwieriges Sportjahr liegt hinter der Karateakademie im TSV Ochenbruck e.V.

Massive Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, das Wegfallen geplanter Sportaktivitäten und der damit einhergehende Mitgliederschwund haben ihre Spuren bei den Karatekämpfern „aus dem Moor“ hinterlassen – Grund zum Feiern gab es nicht wirklich.

„Zunehmend ist wieder Optimismus und eine Aufbruchsstimmung in der Karateakademie wahrzunehmen", so der Gründer der Karateakademie, Reiner Hager, „der ich mit der Vergabe des 3. DAN an Robert und Chris weitere Dynamik verschaffen möchte“.

Der 53jährige Träger des 6. DAN möchte damit als eine seiner ersten „offiziellen Amtshandlungen als Prüfer“ nach seinem Corona bedingten, sechsmonatigen Klinikaufenthalt nicht nur die sportlichen Fähigkeiten  der beiden TSV-Funktionäre und –Trainer würdigen: „Der Anspruch auf einen hohen DAN-Grad kann und darf sich nicht nur auf die technische Qualität beschränken. Hoher DAN-Träger zu sein bedeutet, dass man sich um das Karate verdient gemacht haben muss, sich seiner Vorbildrolle bewusst und selbiger gerecht zu sein, mit Leidenschaft und einem inneren Feuer als Multiplikator wirkt, um Menschen für unsere Kampfkunst zu begeistern“.

Dr. Christopher Ströhlein ist als Gründungsmitglied der TSV-Karateakademie von Beginn an dabei. Nur wenig später stieß Robert Macher, der heutige Akademieleiter, zu den in der Bürgerhalle Trainierenden hinzu. „Beide sind absolut tragende Säulen der Akademie“, ergänzt Hager, „und haben enormes geleistet und nie die Zuversicht verloren, gerade auch in schwierigen Zeiten“.

Seit dem Ende der Herbstferien werden im Rahmen des angedachten Restarts weitere Karateka auf anstehende Kyu-Prüfungen (Schülergrade) bzw. die technischen Prüfungen zum 1. DAN sowie 2. DAN gezielt und umfassend vorbereitet – die Vergabe der beiden 3. DAN-Grade wirkt sich auf deren Trainingsmotivation sicherlich trotz der aktuellen bzw. zu erwartenden Einschränkungen der Pandemie förderlich aus.

12.10.2021 - Ambitionierter Restart am Ende eines schwierigen Jubiläumsjahres

TSV-Akademieleiter Robert Macher mit personeller Überraschung

Schwarzenbruck – So hatten sich die Verantwortlichen der Karateakademie im TSV Ochenbruck e.V. ihr Jubiläumsjahr wahrlich nicht vorgestellt.

„Im Frühjahr 2021 wollten wir unser 15jähriges Bestehen ausgiebig feiern“, so Akademieleiter Robert Macher sichtlich enttäuscht, „und hofften, dass uns die Pandemie dennoch die Möglichkeit für lange zuvor angedachte Aktionen bieten würde. Aber das klappte dann aufgrund der Corona-Regelungen nicht.“

Lange gab es keinen wirklichen – oder nur sehr eingeschränkten – Sportbetrieb. Klar, dass sich dies auch auf die Gemüter der „Karatesportler aus dem Moor“ auswirkte. Klar, dass die Karateakademie – wie auch andere Sportvereine und –arten – mit enormen Herausforderungen konfrontiert war, Mitglieder bei Laune und überhaupt im Verein zu halten. „Leider gelang uns dies nur sehr eingeschränkt“, fügt Macher hinzu, „wir haben massiv Federn gelassen und auf dem Weg durch die Pandemie viele, zu viele Mitglieder verloren.“

Die zurückliegenden Wochen nutzte das erfahrene Funktionärs- und Trainerteam, um sich intensiv mit einem – wenn auch weiterhin mit gewissen Einschränkungen verbundenen – Restart wieder hochmotiviert und ambitioniert mit einem attraktiven Trainings- und Sportprogramm zu befassen. „Eine hohe Priorität genießt dabei die Gewinnung neuer Interessenten für unseren faszinierenden Sport, der ja auch durch Olympia 2020 in Tokyo für Aufmerksamkeit gesorgt hatte“, verdeutlicht der Akademiechef.

Der Startschuss dafür erfolgt in der Woche nach den Herbstferien. Ab Mittwoch, 10.11.21 bzw. Freitag, 12.11.21 können mittwochs ab 18:00 Uhr bzw. freitags ab 18:30 Uhr angehende Karatekämpfer buchstäblich „ihre ersten Schritte im Karate“ unter fachkundiger Aufsicht im Trainingsraum der Bürgerhalle gehen.

Das Besondere wird dabei sein, dass neben dem „Haupttrainer“ künftig ein bis zwei weitere Trainer vor Ort sein werden, um eine bestmögliche und individuelle Integration „der Neuen“ zu gewährleisten. Um dies zu bewirken hatte man die vergangenen Monate genutzt, um geeignete Braun- und Schwarzgurte im Rahmen eines internen Train-the-Trainer-Programms umfassend auf die neue Aufgabe vorzubereiten.

„Die Stimmung bei den Trainern ist sehr, sehr gut. Man möchte, dass es endlich wieder mit Vollgas losgeht“, erklärt Macher, der seine Mitstreiter im Rahmen der finalen Sitzung mit einer ganz besonderen Personalie überraschte.

„Reiner Hager, Gründer der TSV-Karateakademie und inzwischen 6. DAN, wird uns künftig mit seiner 40jährigen Karateerfahrung wieder operativ im Rahmen verschiedener Trainingsformate (z.B. Master-Class), als Prüfer für Kyu- und DAN-Prüfungen sowie bei wichtigen Aufgaben (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Multiplikatorenschulungen) unterstützen, auch ohne formelles Amt. Ich freue mich sehr darüber, dass ich ihn für eine Art ‚Comeback‘ gewinnen konnte“, so Macher. Hager hatte sich im Dezember 2018 von der Bühne verabschiedet, um damit einen Generationswechsel zu initiieren.
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